Rapid rettete 2:2 beim WAC - Austria gegen SKN nur 0:0

Dank eines Last-Minute-Tores von Maximilian Hofmann hat Rapid zum Abschluss des Grunddurchgangs der Fußball-Bundesliga ein 2:2 beim WAC und damit Rang drei gerettet. Ein Remis gab es auch für die Austria beim Heim-0:0 gegen Schlusslicht SKN St. Pölten. WSG Tirol gewann in Hartberg mit 3:0. Der Admira gelang mit späten Treffern im Heimspiel gegen SCR Altach ein 2:0-Sieg.

Rapid Wien musste sich das 2:2 (1:1) beim direkten Konkurrenten WAC erkämpfen. Der Ausgleich gelang dem eingewechselten Maximilian Hofmann erst in der Nachspielzeit (91.). Zuvor hatte WAC-Torjäger Shon Weissman mit zwei Kopfbällen (45.+3, 73.) die Rapid-Führung durch Taxiarchis Fountas (45.+1) gedreht.

Nach der Punkteteilung geht Rapid, mittlerweile neun Partien ungeschlagen, nun mit 20 Zählern in die Meisterrunde. Beim viertplatzierten WAC sind es 19. Wolfsberg bleibt für die Grün-Weißen aber ein schwieriges Pflaster. Fünf Ligaspiele in Folge hat Rapid nicht gegen den WAC gewonnen, auswärts sind es gar acht. In bisher 14 Bundesliga-Auswärtsspielen im Lavanttal gelang den Wienern nur ein einziger Sieg.

Die Austria Wien verbuchte wieder einmal ein Remis. Die Favoritner mussten sich zu Hause mit einem 0:0 gegen Schlusslicht St. Pölten begnügen. Für die Violetten, denen es nicht gelang, St. Pöltens Defensive auszuhebeln, war es das sechste Remis in Folge.

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Richtig Druck aufbauen konnten die Hausherren nicht, die mitunter ruppige Partie präsentierte sich zumeist zerfahren, spielerische Note war kaum eine erkennbar. Christoph Monschein wurde von St. Pöltens Dreierabwehr gut abgeschirmt. Die organisierten Austria-Fans feuerten ihr Team nach einer Aussprache mit der Clubführung dennoch an.

Die Admira hingegen schloss den Grunddurchgang mit einem glücklichen Sieg ab. Obwohl 80 Minuten in Überzahl, enttäuschten die Niederösterreicher im Heimspiel gegen SCR Altach, gewannen aber dank später Treffer von Markus Lackner (89.) und Markus Pink (92.) mit 2:0 (0:0).

Die Admira konnte sich keine hochkarätige Chance herausspielen - bis zur 89. Minute, als Lackner mit seinem ersten Saisontor den glücklichen Sieg einleitete. Pink legte ebenfalls mit seinem ersten Saisontor für die Admira nach. Mit dem ersten Erfolg nach zuletzt vier sieglosen Spielen verbesserte sich die Admira zumindest bis Sonntag auf Rang neun. Altach startet als Tabellenzweiter in die Qualifikationsrunde.

Die WSG Tirol hat ihren Aufwärtstrend in der Fußball-Bundesliga zum Abschluss des Grunddurchganges fortgesetzt. Der Aufsteiger feierte am Samstag in der Profertil Arena beim TSV Hartberg einen 3:0-Erfolg und holte damit aus den jüngsten drei Runden sieben Punkte. Dadurch schaffte die Truppe von Coach Thomas Silberberger unmittelbar vor der Liga- und Punkteteilung den Sprung auf Rang zehn.

Vor 2.623 Zuschauern war ein Tripleschlag innerhalb weniger Minuten in der Schlussphase entscheidend. Stefan Maierhofer (73.) mit seinem ersten Treffer nach seiner Liga-Rückkehr im Winter leitete den Sieg ein, Fabian Koch (76.) und „Joker“ Kelvin Yeboah (81.) machten alles klar. Die Hartberger hatten zuvor bei einem Lattenschuss von Tirols Bruno Soares (42.) Pech. Der Sechste ist vor dem Start der Meistergruppe fünf Spiele sieglos. Zuvor hatte es in den Duellen mit den vier Liga-Topteams keinen Erfolg gegeben.

Die 22. Runde wird am Sonntag (14.30 Uhr) mit den Spielen von Tabellenführer LASK in Mattersburg und von Titelverteidiger Red Bull Salzburg zu Hause gegen Sturm Graz abgeschlossen. Nach der Liga- und Punkte-Teilung geht es am kommenden Wochenende mit den ersten Spielen der Meister- und Qualifikationsgruppe weiter.


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