Hypo Tirol Alpenvolleys verlieren erneut: „Ich kann nicht sagen, was ich mir denke“

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Auch Alpenvolleys-Stütze Niklas Kronthaler (l.) fand in Bestensee keinen Weg durch den Block der Netzhoppers.
© Tobias Ullerich

Bestensee – Nächstes Spiel, nächste Pleite für die Hypo Tirol Alpenvolleys. Und eine, mit der Headcoach Stefan Chrtiansky so gar nicht gut leben konnte. Bei den Netzhoppers Bestensee setzte es mit dem 2:3 (23:25, 13:25, 25:17, 25:23, 8:15) die fünfte Pleite in Folge.

„Ich kann nicht sagen, was ich mir gerade wirklich denke“, holte der sonst so diplomatische Headcoach der Tiroler echauffiert aus: „Dass wir mental so absacken, das gibt mir wirklich zu denken.“ Besonders in den ersten beiden Sätzen waren die Alpenvolleys in allen Belangen unterlegen. „So eine Verkrampfung habe ich noch nie gesehen.“ Auch bei den Routiniers – Diagonalangreifer Paulo da Silva meldete sich nach seiner Schulterverletzung wieder zurück in der Startelf, konnte jedoch nicht viel ausrichten.

Erst nach dem 0:2-Satzrückstand lockerte sich die Verkrampfung bei den Dunkelblauen. Mehr als der Satzausgleich war unterm Strich aber nicht möglich. Chrtiansky: „Gegen Zenit im Cup kannst du zweimal verlieren, aber in der Liga darfst du nicht dreimal nicht gewinnen. Das ist eine ungewohnte Situation für mich, aber wir müssen jetzt schnellstens den Fokus auf die kommenden Play-offs richten.“ Zwei Grunddurchgangs-Spiele stehen noch an – am Donnerstag kommt Giesen nach Innsbruck. (suki)

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