FPÖ will höhere Sätze für Zivil- und Grundwehrdiener

Die FPÖ wünscht sich eine bessere Entlohnung für Zivil- und Grundwehrdiener, deren Einsatz wegen der Corona-Krise verlängert wurde. Das Taggeld müsse zumindest auf das Niveau der Mindestsicherung angehoben werden, sagte FP-Chef Norbert Hofer am Montag im Gespräch mit der APA. Derzeit sei dies nicht einmal die Hälfte. Die Regierung müsse zudem bei der Kommunikation ihrer Maßnahmen besser aufpassen.

Angesichts der Maßnahmen will Hofer die Regierung zwar nicht kritisieren, wie er meint, dennoch aber „Verbesserungsvorschläge“ bringen. Zivildiener, die derzeit ihren Dienst versehen, werden dies länger tun müssen. Für Grundwehrdiener wurde ein Abrüstungsstopp verhängt. Gerade diese zwei Gruppen könnten dadurch in finanzielle Nöte kommen, befürchtet der FPÖ-Obmann. Deren Einsatz gehöre auch entsprechend gewürdigt.

Eine „transparente“ Kommunikation zur Corona-Krise wünscht sich Hofer von der Regierung. Als Beispiel nannte er, dass etwa Ausgehverbote zuerst explizit ausgeschlossen worden seien, einen Tag später aber dann doch verhängt. An den Maßnahmen selbst zweifelt der FPÖ-Chef aber nicht. Es gelte aber auch, den Menschen keine falschen Hoffnungen auf ein frühes Ende der Pandemie zu machen. Hofer rechnet damit, dass die Krise zumindest bis Pfingsten andauert.

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