Corona-Patientin starb in Wien - 1.132 Covid-19-Fälle in Ö

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In Wien ist eine erst 48-jährige Frau in Covid-19-Heimquarantäne verstorben. Die Tote wurde Sonntagfrüh von Familienangehörigen aufgefunden, sagte Andreas Huber, Sprecher des medizinischen Krisenstabs der Stadt Wien. Insgesamt gibt es mit Stand Dienstagfrüh 1.132 bestätigte Fälle einer Infektion mit SARS-CoV-2. 10.278 Testungen auf das neuartige Coronavirus wurden bisher durchgeführt.

Die Zahl der gesichert auf Covid-19 zurückzuführenden Todesfälle liege weiterhin bei drei, jene der genesenen Personen bei acht. Die Verstorbene wird zunächst nicht offiziell als viertes österreichisches Covid-19-Todesopfer geführt, denn ein Obduktionsergebnis liegt noch nicht vor.

„Wenn sich ein Gesundheitszustand gezeigt hätte, der eine Spitalsversorgung notwendig gemacht hätte, wäre sie in einem Spital gewesen“, betonte Huber. Die 48-Jährige hatte sich nach einem positiven Testergebnis auf das neuartige Coronavirus in häuslicher Quarantäne befunden. Unklar ist auch, ob es bei der Patientin Vorerkrankungen gegeben hat.

Nach Bundesländern wurden bis Dienstagfrüh die meisten Ansteckungen weiterhin in Tirol registriert (275), gefolgt von Oberösterreich (231). Niederösterreich hält nach diesen Angaben bei 165 Fällen, Wien bei 130, die Steiermark verzeichnet 145 bestätigte Erkrankungen, Vorarlberg 91, Salzburg 66, Kärnten 18 und das Burgenland elf. Weltweit wurden bisher insgesamt 182.406 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 81.050 davon meldete China, so das Gesundheitsministerium. Global haben sich demnach bereits 79.433 Menschen von Covid-19 wieder erholt.

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Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und Experten der TU-Graz analysieren unterdessen das Geschehen rund um die Covid-19-Erkrankungen in Österreich. Demnach ist der Bezirk Landeck in Tirol regionaler Spitzenreiter. Mehr Männer als Frauen sind betroffen, die meisten Patienten im mittleren Alter.


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