Coronavirus: 290 Personen aus Marrakesch zurückgeholt

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Österreich hat mit Hilfe der EU rund 290 Personen aus Österreich und anderen EU-Ländern aus Marrakesch in Marokko rückgeführt. Das Flugzeug sei Dienstagfrüh in Wien gelandet, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. Die EU-Kommission habe die Transportkosten mitgetragen.

Am Montag hatte Österreich den EU-Zivilschutzmechanismus aktiviert und konsularischen Beistand eingefordert, um Unterstützung bei dem Repatriierungsprozess zu bekommen. Der Mechanismus dient dazu, die verstärkte Zusammenarbeit im Fall von Katastrophen zu regeln.

Laut EU-Katastrophenschutzkommissar Janez Lenarcic hat der EU-Zivilschutzmechanismus bereits bei der Rückführung von 800 EU-Bürgern aus China, Japan und Oakland in den USA geholfen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell arbeitet gemeinsam mit EU-Vertretungen weltweit daran, die Zusammenarbeit bei von der derzeitigen Situation ausgelösten konsularischen Angelegenheiten zu verbessern, darunter die Rückführung von EU-Bürgern aus Dittstaaten.

Zudem werde am Dienstag um die Mittagszeit eine weitere Austrian-Maschine des Außenministeriums aus Marrakesch nach Wien fliegen, sagte Peter Guschelbauer, Sprecher des Außenministeriums. Das Außenministerium, das am vergangenen Freitag weltweit Sicherheitsstufe vier ausgerufen hatte, stand mit Fluglinien, Reiseveranstaltern, dem Flughafen Wien-Schwechat, der Wirtschaftskammer und dem Verein für Konsumenteninformation in ständigem Austausch.

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Am Freitagnachmittag hatte eine erste Rückholaktion für rund 150 Touristen aus Italien stattgefunden, die von einer AUA-Maschine aus Rom und Venedig zurück in die Heimat gebracht wurden. Etliche heimische Touristen, die sich am Roten Meer erholen wollten, sitzen derzeit in einem Hotel in Hurghada fest.


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