UEFA berät über mögliche Verschiebung von Fußball-EM

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Im Schatten der Coronavirus-Krise stehen am Dienstag richtungsweisende Entscheidungen für Europas Fußball an. Beim UEFA-Krisenmeeting wird unter anderem über eine Verschiebung der EURO 2020 beraten, außerdem geht es um die Fortführung der Europacup-Bewerbe und der nationalen Ligen. Erste Anzeichen wie Hotelstornierungen seitens der UEFA deuten auf eine Verschiebung hin.

Derzeit sind in Europa fast alle Meisterschaften unterbrochen, darunter auch die fünf Top-Ligen England, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich. Die österreichische Bundesliga pausiert ebenso wie die Champions League und die Europa League. Um diese Bewerbe eventuell noch zu Ende zu bringen, ist eine EM-Verschiebung unumgänglich. Auch die Tatsache, dass die Endrunde in zwölf Ländern ausgetragen wird, spricht klar für eine Verlegung. Zudem stehen vier EM-Starter noch gar nicht fest, weil die Play-offs für Ende März angesetzt sind.

Die Verschiebung der Fußball-EM-Endrunde wegen der Coronavirus-Pandemie scheint schon seit der Vorwoche beschlossene Sache zu sein. So hat die UEFA ihre Hotel-Buchungen im Austragungsort Kopenhagen laut Angaben von betroffenen Hoteliers in der dänischen Hauptstadt bereits vor gut einer Woche storniert.

So erklärte etwa das Hotel Marinelyst, das üblicherweise die dänische Nationalmannschaft beherbergt, in einer schriftlichen Stellungnahme an die Nachrichtenagentur Reuters, die UEFA habe die Reservierungen im Namen der Dänen zurückgezogen.

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Die UEFA berät seit Dienstagvormittag (10.00 Uhr) in Videokonferenzen auch über eine mögliche Verschiebung der für 12. Juni bis 12. Juli geplanten EURO 2020, die in zwölf Ländern in Europa und Asien (Baku) ausgetragen werden soll. Die Resultate der Gespräche sollen gegen 15.00 Uhr bekanntgegeben werden


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