US-Wahl - Biden gewann Vorwahl in Florida

Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden hat am Dienstag einen weiteren großen Schritt zur Nominierung als Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokraten gemacht. Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, gewann Biden die Vorwahl in Florida, dem drittgrößten US-Staat klar gegen den linken Senator Bernie Sanders.

Nach Auszählung von vier Fünftel der Stimmen kam Biden auf 60,9 Prozent, während sich Sanders mit 22,7 Prozent begnügen musste. Damit hat sich Biden bereits in 17 Staaten durchgesetzt, während Sanders erst fünf Staaten auf seinem Konto hat. Nach einer CNN-Zählung konnte Biden seinen Vorsprung bei den Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag in Juli damit weiter ausbauen. Er hielt bei 912 Stimmen, während Sanders 712 Stimmen hatte. 1991 Stimmen sind für die Nominierung erforderlich.

Am dritten Super Tuesday der Präsidentschafts-Vorwahlen wurde auch in Illinois und Arizona abgestimmt. Insgesamt ging es um 441 Stimmen für den Nominierungsparteitag im Juli. Allein 219 Delegiertenstimmen werden in Florida vergeben, 155 in Illinois, 67 in Arizona. Die ebenfalls für Dienstag geplante Vorwahl in Ohio (136 Stimmen) wurde wegen des Coronavirus kurzfristig verschoben.

Biden war nach klaren Siegen bei den beiden ersten großen Wahlrunden im März als Führender in den dritten Super Tuesday gegangen. Nach einem Fehlstart in Iowa, New Hampshire und Nevada hatte der Ex-Vizepräsident mit einem klaren Sieg im Südstaat South Carolina wieder Tritt gefasst. Beim ersten Super Tuesday konnte er sich klar gegen Sanders durchsetzen, nachdem sich mehrere moderate Präsidentschaftskandidaten hinter ihn gestellt hatten.

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