Rotation von Österreichs KFOR-Truppe in kleinen Tranchen

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Die Vorgangsweise für die Truppenrotation von Österreichs KFOR-Kontingent Ende März-Anfang April wird geändert: Die rund 200 Soldaten werden nach Hause in Quarantäne geschickt, kurz vor dem Abflug Richtung Kosovo untersucht und in kleinen Tranchen von höchstens 40 Soldaten in C-130 Hercules-Transportmaschinen des Bundesheeres in das kleine Balkanland geflogen.

Die Rotation für das rund 350 Soldaten starke Kontingent im Kosovo verläuft aufgrund der Entwicklungen in Sachen Coronavirus dieses Mal anders als sonst. Die Soldaten wurden bisher ausgebildet, nun müssen sie für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Dann werden sie in kleinen Gruppen abgeholt, zum Militärflugplatz Linz-Hörsching gebracht und getestet. „Wer nicht gesund ist, fliegt nicht“, sagte Heeressprecher Oberst Michael Bauer am Mittwoch zur APA.

Pro Flug werden maximal 40 künftige KFOR-Angehörige in den Kosovo gebracht. Es wird ein bis zwei Flüge pro Tag geben. Man versuche, die in der Organisationen zusammen gehörenden Teile so weit wie möglich zusammen zu fliegen.

Die nach Österreich heimkehrenden Soldaten werden ebenfalls in häusliche Quarantäne geschickt. Außerdem würden die bereits im Kosovo dienenden Soldaten gefragt, ob sie ihren Einsatz verlängern wollen, dementsprechend weniger umfangreich wird die Rotation sein.

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Für die anderen österreichischen Bundesheer-Kontingente in Auslandseinsätzen wie etwa bei EUFOR in Bosnien-Herzegowina, EUTM in Mali und bei UNIFIL im Libanon stehen keine Rotationen heran.


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