EU-China-Gipfeltreffen Ende März in Peking abgesagt

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Das für Ende März in Peking geplante Gipfeltreffen der EU und China ist wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Die Entscheidung sei gemeinsam getroffen worden, „um beiden Seiten zu ermöglichen, sich auf die Reaktion auf die Pandemie von Covid-19 zu konzentrieren“, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Mittwoch.

Brüssel werde mit der chinesischen Regierung in Kontakt bleiben, um einen späteren Zeitpunkt für das Treffen zu finden. Ursprünglich war geplant, dass die Präsidenten von EU-Kommission, EU-Rat und EU-Parlament gemeinsam mit dem EU-Außenbeauftragen in die Volksrepublik reisen, um den großen EU-China-Gipfel im September in Leipzig vorzubereiten. Bisher ist eine weitere Reise der EU-Spitzen gemeinsam mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Peking im Juli geplant.

Deutschland hat in der zweiten Jahreshälfte 2020 die rotierende EU-Ratspräsidentschaft inne, weshalb der EU-China-Gipfel im Herbst in Leipzig stattfindet. Erstmals sollen daran neben den Chefs der EU-Institutionen auch die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten sowie Chinas Präsident Xi Jinping teilnehmen.

Die Coronavirus-Pandemie hatte im Dezember in China ihren Ausgang genommen. Mittlerweile hat das neuartige Virus sich global verbreitet, besonders Europa ist stark betroffen. Weltweit wurden bisher fast 200.000 Ansteckungen bestätigt, mehr als 8.000 Menschen starben an der durch das Virus ausgelösten Krankheit Covid-19.


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