TaW will kleinen Opernfans den Hausarrest versüßen

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Eigentlich begrüßt das Theater an der Wien sein kleines Publikum eben dort - unter dem Vermittlungstitel „Kinder & Jugend an der Wien“. Mit dem Zusatz „zu Hause“ startet die Operninstitution nun ein Onlineprojekt, um dem Opernnachwuchs - und wohl auch dessen Eltern - das Ausharren im coronabedingten Hausarrest zu verkürzen.

Für Opernliebhaber ab zehn Jahren hat man parallel zur am Freitag von ORF 2 ausgestrahlten „Fidelio“-Inszenierung durch Christoph Waltz ein Kompendium an Begleitunterlagen zusammengestellt. Dabei stellen die Symphoniker etwa in kleinen Videos ihre Instrumente vor, während Dirigent Manfred Honeck erklärt, was er eigentlich genau macht. Außerdem bringt man Opernexperten in spe mittels kleinem Video und Papierpuppen die „Fidelio“-Handlung näher.

An noch jüngere Musikfreunde richtet sich das Kapitel zur Kinderoper „Papagena jagt die Fledermaus“, das nun interaktiv für daheim aufbereitet wurde. Nicht nur kann man sich eine Aufzeichnung in kompletter Länge zu Gemüte führen, auch Ratespiele sowie Mitsing- und Tanzkurse gibt es. Und es wird erklärt, wie man aus Wollfäden einen glaubhaften Laserstrahl simuliert.

Und Opernfans, die sich von der Pubertät nicht den Spaß verderben lassen, können sich online an der Entstehung der Jugendoper „Neun x Leben“ indirekt beteiligen. Es gibt Einsingtipps, die Aufforderung, kleine Szenen zu entwerfen und ein gemeinsames Singen der „Ode an die Freude“ durch alle Interessierten im Netz.

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