100 Jahre: Mazda leidet mit und feiert dennoch

Zwar muss auch die japanische Automarke auf die rückgängige Pkw-Nachfrage reagieren, aber sie erinnert an ihren Geburtstag.

Mazdas erster Pkw: das P360 Coupé, entstanden kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.
© Werk

Klagenfurt, Hiroshima –Natürlich steht auch Mazda unter Zugzwang – die Coronakrise vermiest das Geschäft, entsprechend gibt es Produktionskürzungen beim japanischen Hersteller. Die schlechte Stimmung soll aber über eines nicht hinwegtäuschen. Das Unternehmen feiert heuer sein hundertjähriges Bestehen.

Im Jahr 1920 begann Mazda in Hiroshima mit der Kork-Produktion; im Jahr darauf stieg das Unternehmen in den Maschinenbau ein. Knapp ein Jahrzehnt später rollte der erste Prototyp eines Lastendreirads, diesem folgte kurz darauf der Verkaufshit Mazda-Go. Den ersten Pkw produzierte die Firma kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei handelte es sich um das R360 Coupé, nach heutigem Maßstab um einen Cityfloh. 1961 erwarb Mazda die Lizenz für den Bau eines Kreiskolbenmotors, der wiederum dazu beitrug, den Kultstatus des ab 1967 hergestellten Cosmo Sport zu erhöhen. Weitere zwei Jahre später wurde Mazda erstmals in Österreich offiziell rührig – damit war der Konzern aus Hiroshima die erste japanische Automarke, die in der Alpenrepublik unternehmerische Aktivitäten setzte.

Weitere Meilensteine Mazdas: 1986 führten die Asiaten serienmäßig den Katalysator ein, 1989 fiel der Startschuss für den überaus erfolgreichen Roadster MX-5. Die jüngsten Errungenschaften sind die Verwendung des ansprechenden Kodo-Designs, die Ausdehnung des Sport-Utility-Vehicles-Sortiments und die Bereitschaft, eigenständige technische Entwicklungen durchzuziehen wie die Skyactiv-Motoren. Zum 100-Jahr-Jubiläum legt Mazda Austria so genannte Editions-Modelle des CX-5, des Mazda3 und des MX-5 auf. (hösch)


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