Ehemaliger Italien-Legionär Ortner: „Unvorstellbar, was dort unten passiert“

Der Innsbrucker Benjamin Ortner, der lange in der höchsten italienischen Basketball-Liga (Serie A) spielte, blickt schockiert in seine alte sportliche Heimat.

Benjamin Ortner spielte fast 14 Jahr lang in Italien.
© Richard Morgano/LaPresse LaPress

Innsbruck – Fast 14 Jahre lang spielte Benjamin Ortner in der höchsten italienischen Basketball-Liga (Serie A), ehe der Innsbrucker im Vorjahr Italien den Rücken kehrte und schließlich seine Karriere beendete. Nun blickt der 37-jährige Familienvater (drei Kinder) schockiert aus der Tiroler Landeshauptstadt in den Süden.

„Es ist unvorstellbar schlimm, was dort unten passiert. Ich habe noch viele Bekannte und Freunde dort, habe via WhatsApp Kontakt mit einigen ehemaligen Mitspielern. Meine Hoffnung ist, dass bald der Tiefpunkt erreicht ist und es wieder nach oben geht“, erzählt Benni Ortner.

Schlimm sei vor allem, was sich in der Lagunenstadt Venedig abspiele, mit deren Team sich der 2,06-Meter-Riese im Jahr 2017 den italienischen Meistertitel holte. „Diese Stadt ist einzigartig auf der Welt, sonst immer voller Touristen. Hier zeigt sich das ganze Ausmaß der Corona-Krise“, sagte Ortner, der nun als Software-Experte in einem heimischen Unternehmen und derzeit von zuhause aus arbeitet und die Zeit mit der Familie genießt. (rost)


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