Saisonende wegen Coronavirus: Kartenverbünden drohen Forderungen

Zahlreiche Anfragen gibt es nach den Schließungen der Skigebiete bei den Kartenverbünden Snow Card, Freizeitticket und Regio Card.

Nach den Schließungen der Skilifte in Tirol drohen den Kartenverbünden Geldforderungen.
© Getty Images/iStockphoto

Von Verena Langegger

Innsbruck – Nicht nur der emeritierte Rechtsanwalt Gerald Gärtner ist empört, tt.com berichtete. Zahlreiche Besitzer von Snow Card, Freizeitticket oder Regio Card wollen wissen, wie die Kartenverbünde mit der Schließung der Skigebiete seit 15. März umgehen. „Der Vertrag wird eindeutig nicht erfüllt“, befand der Jurist Gärtner und schrieb den Kaunertaler Gletscherbahnen am 22. März einen Brief inklusive Rückforderung von 190 Euro. Die Skisaison auf Gletschern dauert bis mindestens Mitte Mai, also fällt Gärtner um zwei Monate Skifahren um, rechnet er. Damit könnten die Kaunertaler Bergbahnen rund 30 Prozent der möglichen Benutzungsdauer nicht erfüllen. Dass die Bergbahnen mit „höherer Gewalt“ argumentieren würden, sei ihm klar. Allerdings gelte das nur im Fall von Schadenersatzansprüchen, diese stelle er jedoch gar nicht, sondern er poche auf allgemeines Vertragsrecht und Konsumentenschutz.

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