Corona in Ischgl und Co.: 400 Betroffene wollen das Land Tirol klagen

Hunderte am Coronavirus erkrankte Gäste wollen sich einer Sammelklage gegen Tirol anschließen. Die Untersuchungskommission sorgt politisch für Debatten.

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Elisabeth Lechmann • 31.03.2020 12:06
Jeder redet das Virus wurde von Ischgl durch halb Europa verbreitet. Aber wie kam das Virus nach Ischgl und zu uns?
Michaela Lechner • 28.03.2020 14:44
Schuldige zu suchen, statt selbst Verantwortung zu übernehmen ist immer einfacher und in gewisser Weise durchaus menschlich. Die wichtigsten Fragen für mich sind hier wohl eher: Warum würden in China die Tiermärkte nach SARS nicht schon verboten und hätte man daher nicht den aktuellen Virus, der jetzt so viel Leid und Sorgen bringt, verhindern können? Wie kam der Virus nach Tirol? Ob hier in der Krise die Verantwortlichen richtig agiert haben wird wohl aufzuarbeiten sein, aber Klagen sind hier nicht akzeptabel....
Gabriele Zmugg • 28.03.2020 17:08
Die Kausalität zwischen Skiurlaub und Ansteckung nachzuweisen ist schwer. Keine Frage. Wer eine Tourismusindustrie betreibt hat aber Verantwortung, die hier zugunsten des Kommerzes wahrscheinlich verdrängt wurde. (Siehe Artikel, mit weiteren Nachweisen) Warten wir ab. Verantwotungslose Autokonzerne werden zurecht ja auch zur Kasse gebeten.
Manfred Habacher • 30.03.2020 22:35
@Gabriele Zmugg: Aber mit Autokonzernen die bewusst Betrug betrieben, ist das nicht zu vergleichen.
Gabriele Zmugg • 28.03.2020 10:21
Coronavirus: „Die Ischgl-Mistsäcke wussten seit langem um massivste Verdachts-Fälle“ Veröffentlicht am 14. März 2020 von Sebastian Reinfeldt / 48 Kommentare (semiosis.at) Lesen Sie mal da nach. Da kann man schon auf die Idee einer Klage kommen.
Klaus Duschek • 28.03.2020 10:21
Was ist der Unterschied zwischen einem US-Amerikaner (und mittlerweile durch eine "Veramerikanisierung" unseres Rechtssystems leider auch oft schon Kontinentaleuropäer) und einem mit Hausverstand ausgestatteten Menschen - ganz einfach an einem ironischen Beispiel: Stolpert der Mensch mit Hausverstand auf der Straße steht er auf, klopft sich den Staub von den Kleidern, schaut vielleicht noch, warum er stolperte, passt besser auf und geht weiter der Amerikaner hingegen bleibt liegen und schaut sich um, wen er verklagen könnte! Ironisch überzeichnet - mag sein, aber es ist juridischer Unfug, das amerikanische Schadenersatzrecht unserem Rechtssystem aufzwingen zu wollen. Vielmehr täte in vielen Bereichen einer gesunden Portion Hausverstand und Eigenverantwortung mehr als gut. Wohin solche Dummheiten führen sieht man auch bei uns, wenn Skifahrer trotz Warnhinweisen und Pistensperren in Hänge einfahren, auf denen gerade Pistengeräte am Seil unterwegs sind, sich verletzen und dann nicht etwa der trotz Verbot Einfahrende zum Handkuss kommt sondern der Pistengerätefahrer ein Zivil/Strafverfahren zu erwarten hat. Dem Durchbruch solch pervertierter Rechtsverdrehung sollte entschieden entgegen getreten werden!
Manfred Habacher • 30.03.2020 22:41
@Klaus Duschek: Sie treffen den Nagel auf den Kopf, da ist nichts hinzuzufügen.
Johann Neuner • 28.03.2020 08:48
und wir Österreicher verklagen dann die Italiener und die Italiener dann die Chinesen. So lächerlich das Ganze. Als wenns nichts wichtigeres gäbe zur Zeit.
Peter Witting • 28.03.2020 10:04
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Und ich sehe es durchaus als wichtig an in der derzeitigen Situation zu wissen, ob die Politik Quarantänemaßnahmen bewusst hinausgezögert hat um die wirtschaftlichen Interessen der eigenen Seilschaften zu schützen. Aber scheinbar scheinen einige im Volk das Mantra von Herrn Tilg "haben alles richtig gemacht" mittlerweile schon zu übernehmen. Kritisch bleiben!
Manfred Habacher • 30.03.2020 22:51
@ Peter Witting: Man braucht nicht das Mantra von Tilg zu übernehmen, der hat sich seither ja eh verkrochen. Aber eines sei festgestellt, wenn Ischgl den Klagenden eine Woche Ballermann schenkte, wären diese "Rudeltiere" morgen schon wieder drinnen, trotz Corona, weil Eigenverantwortung in deren Hirn keinen Platz hat!!!
Claudia Raich • 28.03.2020 07:49
Ad Dornauer.. Das Land braucht jetzt keinen Wichtigtuer Ad Klage.. Und wir Tiroler erkrankten verklagen dann die 400 Deutschen, die wissentlich ins Zillertal, nach Innsbruck und Lech gefahren sind und den Virus an uns weiter gegeben haben!! Auch diese Aktion des VKI völlig unnötig und wird hoffentlich vom Gericht abgeschmettert.
Peter Witting • 28.03.2020 07:58
Völlig richtig, die anderen sind Schuld und Tirol hat alles richtig gemacht. Wer was anderes behauptet ist ein Vernaderer und Nestbeschmutzer...
Stefan Auer • 28.03.2020 09:07
Bitte Sie um korrekte Angaben - es ist keine Aktion des Vereins für Konsumentenschutz (VKI), sondern des VSV (Verbraucher-Schutz-Verein) des ehemaligen Abgeordneten Peter Kolba.
Manfred Habacher • 30.03.2020 23:00
@Peter Witting: Außer Tilg hat ja niemand behauptet, dass Tirol alles richtig gemacht hat, und das ändert ja jetzt nichts mehr. Es gibt Rücksichtslose und Rücksichtslosere, nämlich diejenigen, die in Coronaverseuchten Gebieten abgehauen sind und in anderen Gebieten angesteckt haben!! Wer klagt diese Meute??
Josef Laucher • 28.03.2020 05:48
Anstatt auch nur irgend etwas positives zur Coronakrise beizutragen, sudert dieser Dornauer da sinnlos herum, um hier vielleicht ein wenig politisches Kleingeld herauszuschlagen. Wenn es hier etwas zu untersuchen gibt, dann ist dies die Aufgabe der Staatsanwaltschaft und sicher nicht der Politik. Die Aufgabe der Politik ist jetzt eine ganz andere. Der Dornauer sollte sich schämen, und zumindest irgendwann auch mal was ordentliches beitragen.
Wilfried Feistmantl • 28.03.2020 06:14
Sie sprechen mir aus der Seele.
Helga Felderer • 28.03.2020 19:16
Danke für ihren guten Beitrag!!Bin ganz auf ihrer Seite👍
Manfred Habacher • 30.03.2020 23:04
Auch Sie treffen den Nagel am Kopf. Selbst nur Scheiß produzieren, aber auf andere hinhauen!

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