Trotz und wegen Corona: Ein Osterfest wie noch nie zuvor

Mit dem heutigen Palmsonntag und Ostern beginnt die lebendigste Zeit im Kirchenjahr. Heuer müssen viele Bräuche aussetzen. Doch es kommt auch Bewegung in den Glauben bei den Leuten daheim.

Die Ölzweige aus Arco können heuer nicht nach Hall geliefert werden.
© Thomas Boehm / TT

Von Theresa Mair

Palmlatten, die frischen Ölzweige aus Arco in Hall, die Palmesel-Prozession in Thaur, der gemeinsame Gottesdienst in der Kirche, die Ratschenbuam und Ratschenmadln, die am Karfreitag von Haus zu Haus ziehen, Ostergräber, Osterfeuer: Das alles findet heuer nur in der Erinnerung statt. Die strengen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus verbieten die Osterfeiern, wie sie einmal waren. Den Auflagen muss zum Schutze aller entsprochen werden.

Doch Ostern als wichtigstes Fest im Kirchenjahr kann nicht einfach abgeblasen werden. Dafür sorgen die Diözesen und viele engagierte Menschen in den Pfarren. „Leid, Tod und die Hoffnung auf Auferstehung sind Lebensthemen, die uns immer betreffen und vielleicht jetzt gerade in besonderer Weise.

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