Vapiano stellt Antrag auf Eröffnung von Insolvenzverfahren

Der Vorstand der Vapiano SE hat am Dienstag entschieden, beim zuständigen Amtsgericht Köln einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit zu stellen. Es werde noch geprüft, ob auch Insolvenzanträge für Tochtergesellschaften der Vapiano-Gruppe gestellt werden müssen, teilte die deutsche Restaurantkette in einer Aussendung mit.

Am 20. März hatte Vapiano SE einen „dringenden Appell an die Bundesregierung zur schnellen Umsetzung der wirtschaftlichen Hilfen in der Covid-19-Krise“ gerichtet und gehofft, den Insolvenzantrag doch noch abwenden zu können. „Es konnte keine Lösung für den zuletzt aufgrund der Covid-19 Krise nochmals signifikant gestiegenen Liquiditätsbedarf von insgesamt zusätzlich ca. 36,7 Mio. Euro gefunden werden“, teilte das Unternehmen nun mit. Mangels Einigung über eine Finanzierungslösung könnten auch die in Aussicht stehenden Finanzmittel aus staatlichen Unterstützungsprogrammen nicht beantragt werden.

Alle durch die Vapiano SE betriebenen Restaurants sind derzeit geschlossen. In Österreich betreibt Vapiano 17 Filialen mit rund 500 Mitarbeitern.

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