Tirols Unternehmer sind in großer Sorge: Stichtag gefordert

Die Angst, dass sich die Wirtschaft von der Corona-Krise nicht so rasch erholen könnte, treibt Tirols Unternehmer um. Sie sehen das soziale Gefüge in Gefahr, wenn vielen Menschen das Geld ausgeht.

Alles zu, kein Konsum, keine Arbeit, kein Tourismus. „Wie lange können wir das noch aushalten?“, fragen ich Tirols Betriebe. Der Ruf nach einem Stichtag und Planbarkeit wird laut.
© APA

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Sie sind es gewohnt, Entscheidungen zu treffen, nun werden ihnen viele von der Bundes- und der Landesregierung vorgesetzt. Tirols Unternehmer wünschen sich einen Stichtag. Den Tag, an dem die Maßnahmen gelockert und die Wirtschaft wieder hochgefahren wird. „Wir können nicht planen und nicht entscheiden“, meinen Martin Terzer, Geschäftsführer von Recheis, Entsorgerin Ingeborg Freudenthaler und Feratel-Chef Markus Schröcksnadel. Das plagt auch den Kitzbüheler Unternehmer Christian Harisch. Er gesteht der Bundesregierung allerdings zu, „dass sie noch keinen Stichtag nennen kann, angesichts der Entwicklungen in Italien“.

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