Krisen-Schäden betragen 2,6 Mrd. Euro pro Woche in Österreich

Studie von Ökonomen: „Wirtschaftlichen Aderlass so früh wie medizinisch vertretbar beenden.“ Jeder Krisen-Tag kostet dreistelligen Millionenbetrag.

Jeder Tag, an dem die Corona-Maßnahmen aufrecht bleiben, verursacht volkswirtschaftliche Schäden von mehreren hundert Millionen Euro.
© iStockphoto

Von Max Strozzi

Innsbruck – Wie groß ist in Österreich der volkswirtschaftliche Schaden, den die drastischen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ausgelöst haben? Die Innsbrucker Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) hat sich dem Ausmaß angenähert und kommt zu folgendem Schluss. „Der aktuelle Schaden für die österreichische Wirtschaft durch die Covid-19-bedingten Maßnahmen beträgt rund 2,59 Milliarden Euro – und zwar pro Woche“, erklären die GAW-Ökonomen Friedrich Schneider und Stefan Haigner. Auf den Dienstleistungssektor, unter den beispielsweise auch die von den Corona-Schließungen schwer getroffenen Branchen Handel, Beherbergung und Gastronomie fallen, entfällt der Großteil des Schadens, nämlich 1,92 Milliarden Euro pro Woche. Die Industrie inklusive der Baubranche trifft es mit wöchentlich 672 Millionen Euro.

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