Hochgebirgsspielplatz rund um Ochsenlacke wartet auf Besucher

Der Spielplatz liegt auf 2360 Metern Seehöhe und hat Wasser, die Tierwelt und die Natur zum Thema. Erreichbar ist die Spielarena rund um den Teich namens Ochsenlacke mit der St. Jakober Bergbahn.

Frosch, Amsel und Libelle sind einige der übergroßen Tiere, ...
© Armin Kleinlercher

St. Jakob i. Def. – Eigentlich sollte die neue touristische Attraktion im Defereggental, die Panorama-Spielarena Ochsenlacke, heuer im Juni eröffnet werden. „Wir werden sehen, ob sich das mit den Corona-Beschränkungen ausgeht“, sagt Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol. „Sonst eben am frühest möglichen Termin.“

Der Spielplatz liegt auf 2360 Metern Seehöhe und hat Wasser, die Tierwelt und die Natur zum Thema. Erreichbar ist die Spielarena rund um den Teich namens Ochsenlacke mit der St. Jakober Bergbahn. Fünf aus Holz gefertigte Tiere warten dort auf die Familien: Die Wasseramsel, die Libelle, der Grasfrosch, die Forelle und der Bergmolch. Die Tiere sind nicht nur zum Ansehen da, ganz im Gegenteil: Auf den überlebensgroßen Konstruktionen sollen Kinder herumklettern, balancieren, hinunterrutschen, sich verstecken oder von kleinen Aussichtsplattformen aus ihren Eltern zuwinken. Die Erwachsenen können einstweilen auf Sitzgelegenheiten Platz nehmen, die Aussicht auf die Berge des Nationalparks Hohe Tauern genießen und ihren Nachwuchs im Auge behalten. Leichte Wanderwege rund um die Ochsenlacke gibt es ebenfalls.

... auf denen Kinder am neuen Spielplatz in St. Jakob herumklettern können.
© Armin Kleinlercher

Die Anlage wurde bereits letztes Jahr fertiggestellt, aber erst im Herbst, sodass es für die Saison zu spät war. Doch heuer sollte die Spielarena endlich in Betrieb gehen, hofft Franz Theurl.

Billig war die Neuerung nicht. Theurl nennt Gesamtkosten von 425.000 Euro. „Davon konnten wir die Hälfte über das Förderprogramm Natura 2000 abrechnen“, erklärt der TVB-Obmann. Sponsoren trugen 30.000 Euro bei, das Land übernahm 70.000 Euro. (co)

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