67 Flüchtlinge auf Lampedusa gelandet

Ein Boot mit 67 Migranten an Bord ist am Mittwoch auf der italienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Die Hilfsorganisation „Alarm Phone“, bei dem die Migranten in Seenot um Hilfe gebeten hatten, bemängelte, dass Malta dem seeuntauglichen Boot in seinen Gewässern keine Hilfe geleistet habe.

Nachdem das Boot italienische Gewässer erreichen konnte, wurde es am Mittwoch bis zum Hafen Lampedusas eskortiert. „Wir sind glücklich, dass die Menschen am Leben sind“, twitterte die Hilfsorganisation.

Sieben weitere Migranten - vier Erwachsene und drei Kinder - erreichten Sizilien an Bord eines Schlauchbootes. Die Migranten wurden von einem Schiff der Küstenwache unweit der Stadt Marsala in Sicherheit gebracht.

Noch ungewiss ist indes die Zukunft von 150 Asylsuchenden an Bord des Schiffes „Alan Kurdi“, die die deutsche Hilfsorganisation Sea Eye in den vergangenen Tagen bei zwei Einsätzen gerettet hatte. Italien und Malta verweigerten laut der NGO die Landung der Migranten. Als Begründung gaben die beiden Küstenstaaten den gesundheitlichen Notstand im eigenen Land an, wie Sea Eye am Dienstag erklärte.

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