Osterreiseverkehr findet laut ÖAMTC heuer nicht statt

Auch wenn dem einen oder anderen es so vorkam, dass es am Gründonnerstag auf Wiener Ausfallstraßen so etwas wie Osterreiseverkehr gab - dem ist nicht so, wie Harald Lasser vom ÖAMTC zur APA sagte. Die Verkehrsexperten gehen von den ruhigsten Ostertagen aus, die sie jemals erlebt haben.

„Es können keine Urlauber auf den Nord-Süd-Transitverbindungen fahren. Was bleibt, sind Versuche von Österreichern, Ausflüge zu machen. Und das geht nur mit Einschränkungen. Zum Beispiel gibt es Sperren am Gaisberg in Salzburg, im Salzkammergut (wo sich die Gemeinden mit Parkplatzsperren wehren, Anm.) oder auf die Villacher Alpe. Die Lokale können nicht offen haben, es geht also wirklich nur ums Beine vertreten und wieder retour“, schätzte Lasser die Lage ein. Gesperrt ist auch die Straße auf den Dobratsch.

Dazu dürften einige Städter unterwegs in die Zweitwohnsitze sein. „Aber das sind Nuancen“, sagte der ÖAMTC-Experte. „An einem Gründonnerstag würde man den Osterverkehr aber schon auf der Wiener Südosttangente (A23) merken. Und da ist heute nichts“, sagte Lasser.

Der ÖAMTC appellierte, die auch über Ostern geltenden Ausgangsbeschränkungen einzuhalten. „Eine Anreise mit dem eigenen Fahrzeug zum Spazierengehen (alleine, mit Personen die im gemeinsamen Haushalt leben oder mit Haustieren) ist nach dem Text der Verordnung zwar nicht ausdrücklich verboten“, sagte ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. „Ausflüge über größere Distanzen sollen aber nach wie vor unterlassen werden.“

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