Land Tirol fährt Baustellen wieder hoch: Schutzmaßnahmen werden kontrolliert

Der Bau der Schlossgalerie an der Landecker Straße kann – wie von LHStv. Josef Geisler, BM Wolfgang Jörg und Abteilungsvorstand Christian Molzer im Herbst präsentiert – demnächst mit dem Felsabtrag starten.
© Land Tirol

Innsbruck – Nachdem das Land Tirol alle Baustellen auf Landesstraßen und im Wasserbau aufgrund der Corona-Pandemie Mitte März geschlossen hat, soll nun eine kontrollierte Wiederaufnahme erfolgen. Zunächst soll aber nur an jenen Baustellen wieder gearbeitet werden, wo die Schutzvorkehrungen auch eingehalten werden können. Dazu orientiert sich das Land an der „Handlungsanleitung der Sozialpartner im Umgang mit Baustellen aufgrund von COVID 19“. Die Einhaltung der darin festgeschriebenen Schutzmaßnahmen für die auf den Baustellen tätigen Personen ist vertraglich fixiert und wird sowohl von der Bauaufsicht als auch vom Arbeitsinspektorat kontrolliert.

„Das Auftragsvolumen im Straßen- und im Wasserbau beträgt 56 Millionen Euro und trägt wesentlich zur Beschäftigung in der Baubranche bei“, erklärt Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler.

Im Bereich der Straßen vergibt das Land Tirol Bauaufträge mit einem Volumen von 40 Millionen Euro pro Jahr. „Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Auftragsvolumen trotz der Bauunterbrechungen halten können“, erklärt Christian Molzer, Vorstand der Abteilung Verkehr und Straße. Fortgeführt werden die Arbeiten etwa an der L38 Ellbögener Straße oder auch an der Mühlauer Brücke in Innsbruck. Und auch der Startschuss für die Schlossgalerie an der L76 Landecker Straße soll nach Vorliegen der Bescheide erfolgen. „Wir starten mit dem Felsabtrag. Dieser ist unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen gut zu bewerkstelligen“, führt Molzer aus. Die Spreng- und Abräumarbeiten sind mit einer zehnwöchigen Totalsperre der L76 in diesem Streckenabschnitt verbunden.

Nach Ostern werden zudem 17 Wasserbaustellen unter Einhaltung der Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgenommen. Weitere Baustellen folgen Ende April/Anfang Mai sowie planmäßig in der Niedrigwasserperiode 2020/2021. (TT)


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