FPÖ-Stadtrat Federspiel: „Baustart in Altstadt vorschnell fixiert“

Angesichts der Corona-Krise entschied sich die Stadtregierung für einen vorgezogenen Beginn im kommenden Juni. Im Juli 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
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Innsbruck – Die vorgezogenen Bauarbeiten in der Innsbrucker Altstadt sind für FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel „eine vorschnelle Entscheidung“. Wie berichtet, soll mit der Erneuerung von Trinkwasser- und anderen Leitungen im Juni gestartet werden. Damit will der Stadtsenat die Corona-bedingte Tourismuspause nutzen.

„Wir wissen ja noch nicht, wie sich der Tourismus bis dahin entwickelt“, kritisiert Federspiel. Für ihn sei es sinnvoller, gleich jetzt mit kleineren Arbeiten wie den Hausanschlüssen loszulegen. Im Juli könne man noch einmal evaluieren, wie es um die Sommersaison und den zu erwartenden Gästeandrang steht.

Ähnlich sieht das WK-Bezirksobmann Karl ­Ischia. Er appelliert an die Stadt Innsbruck, den „seit vielen Monaten laufenden Bürgerbeteiligungsprozess nicht kurzerhand zu ignorieren und voreilig eine Entscheidung zu fällen, deren Ausmaß noch nicht abschätzbar ist“.

GR Gerald Depaoli­ (Gerechtes Innsbruck) schlägt vor, die Großbaustelle erst für 2022 oder 2023 anzusetzen. (TT)


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