Am Glungezer läuft weiter alles nach Plan

Die Projektverantwortlichen hoffen, trotz der Corona-Krise spätestens Ende Juni mit dem Neubau der zweiten Liftsektion starten zu können.

Gondeln sollen – ebenso wie Sessel – bald auch in der zweiten Liftsektion der Glungezerbahn verkehren. Trotz Corona ist man auf Kurs.
© Domanig

Tulfes –„Wir sind voll im Plan, es zeichnet sich derzeit überhaupt nicht ab, dass wir mit dem Projekt in Verzug geraten.“ Das sagen der Tulfer Bürgermeister Martin Wegscheider und Walter Höllwarth, Geschäftsführer der Glungezerbahnen, unisono – und meinen damit den für heuer geplanten dritten Bauabschnitt bei der Glungezer-Modernisierung. In Liftsektion 2 (Halsmarter bis Tulfein) soll bekanntlich eine moderne Kombibahn errichtet werden, in die sowohl Gondelkabinen als auch Sessel eingehängt werden können.

Trotz Corona-Krise „läuft das Programm normal weiter“, betont Wegscheider. Ende März fand – krisenbedingt in schriftlicher Form – die naturschutzrechtliche Verhandlung statt, man hoffe nun jeden Tag auf einen positiven Bescheid. Danach könne man die Projektpläne bei der Seilbahnbehörde in Wien zur Vorprüfung für eine Bauverhandlung einreichen. Und sobald es bei der Bauverhandlung grünes Licht gebe, „können wir am nächsten Tag mit dem Abriss des alten Liftes starten“, sagt Wegscheider. „Wir hoffen, dass die Wirtschaft bis Ende Juni allgemein wieder so in Gang kommt, dass mit einer normalen Bauabwicklung zu rechnen ist.“ Sollte ein Baubeginn z. B. erst im August möglich sein, „geht sich das auch noch aus“, ergänzt Wegscheider, der klarstellt, dass die Finanzierung gesichert sei.

Vor wenigen Tagen habe man auch schon die Angebote der Baufirmen für die Baumeisterarbeiten geöffnet, so Wegscheider, hier gelte es aber, auf alle Fälle noch nachzuverhandeln. (md)


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