Verbund-Projekt im Zillertal bleibt in der Warteschleife hängen

Mayrhofen, Ebbs – Die Mitarbeiter des Verbunds haben alle Hände voll zu tun. Auch wenn sich durch die gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen Bauschritte verzögerten.

Die Arbeiten an der Wassersportstrecke im hinteren Zillertal konnte der Verbund noch vor der Krise großteils fertig stellen. Doch die Überprüfungen der Einbauten, die Finalisierung der Zufahrt und die behördliche Abnahme werden sich verzögern. Immerhin wurden rund 2700 Tonnen Felsblöcke in Form von Buhnen und Steininseln zur Strukturierung des Gewässerabschnitts auf der Strecke Stillupp-, Zembach und Ziller unterhalb des Kraftwerks Mayrhofen eingebaut. Sie erzeugen Verwirbelungen und Kehrwasser, die den Gewässerabschnitt für den Wassersport attraktiver machen. Bis die Strecke genutzt werden kann, könnte es aber noch dauern. Sollten nach der Überprüfung bauliche Korrekturen anfallen, kann das laut Verbund voraussichtlich erst in der nächsten Niedrigwasserperiode gemacht werden.

In Oberaudorf-Ebbs hingegen kann der Verbund ein Projekt abschließen. Dort stand seit Herbst 2019 eine Großrevision des Kraftwerks an. Neben Wartungen und Reparaturen wurden nun noch Generatorkühler montiert. (TT)

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