AK will Ausweitung des Familienbeihilfe-Bezugs für Studenten

Die Arbeiterkammer hat am Samstag die Ausweitung der Bezugsdauer der Familienbeihilfe für Studenten gefordert. Diese sei mit dem Alter von 24 Jahren begrenzt, in bestimmten Fällen mit 25. Hier müsse ein halbes Jahr drangehängt werden, forderte AK-Präsidentin Renate Anderl. Zudem solle Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) rasch seine versprochenen Maßnahmen für Studierende setzen.

Faßmann hatte unter anderem angekündigt, dass an den Hochschulen das derzeit laufende Sommersemester als „neutrales Semester“ bewertet werden soll, womit Beihilfen länger bezogen werden können und sich auch die Mindeststudiendauer indirekt um ein Semester erhöht. Das Parlament erteilte ihm dafür eine entsprechende Verordnungsermächtigung.

Die dringenden Anliegen der Studierenden müssten nun erfüllt werden, so Anderl: „Auch Studierende brauchen Gerechtigkeit in der Corona-Krise.“ Neben dem Bildungsministerium müssten auch die anderen jeweils zuständigen Ministerien „ihre Hausübungen machen“.

Ferner verlangt die Arbeiterkammer, dass berufstätige Studierende wieder von den Studiengebühren befreit werden. Für 2020 solle auch die Zuverdienstgrenze zur Studienbeihilfe von 10.000 auf 12.000 Euro jährlich erhöht werden, hieß es.

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