Papst Franziskus spendet Segen „Urbi et Orbi“

Papst Franziskus setzt am Sonntag die Osterfeierlichkeiten mit einer Messe und dem Segen „Urbi et Orbi“ (12.00 Uhr) fort. Wegen der Corona-Krise findet die Messe (11.00 Uhr) im Petersdom ohne Gläubige statt. Der Papst hatte auch die anderen Zeremonien dieser Feiertage im kleinen Kreis ohne Pilger begangen. Die Messe und der Segen werden im Internet und von vielen Fernsehsendern weltweit gezeigt.

Normalerweise reisen Tausende Menschen extra für Ostern nach Rom, um den Papst zu sehen. Am Samstagabend rief Franziskus in einer von der Corona-Krise geprägten Messe zur Osternacht dazu auf, selbst in „dunkelster Stunde“ Hoffnung zu haben. Das katholische Kirchenoberhaupt predigte am Samstag im fast leeren Petersdom. Pilger waren wegen der Gesundheitsrisiken wie bei den Karfreitagsriten nicht zugelassen.

Der Segen „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis) ist der wichtigste der katholischen Kirche und wird zu Weihnachten, Ostern und nach einer Papstwahl gesprochen. Wegen der Corona-Krise hatte das 83 Jahre alte katholische Kirchenoberhaupt am 27. März zusätzlich in einer einmaligen Geste einen solchen Sondersegen gespendet.

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