Zahl der Corona-Toten in Europa stieg auf über 75.000

Die Zahl der Corona-Toten in Europa ist auf über 75.000 gestiegen: Wie eine AFP-Zählung vom Sonntagvormittag ergab, entfielen 80 Prozent aller registrierten Todesfälle mit dem neuartigen Coronavirus in Europa auf die Länder Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. Europa ist der Kontinent mit den meisten Infektions- und Todesfällen. Weltweit wurden bisher 109.133 Todesfälle gezählt.

Die Gesamtzahl der Todesfälle in Europa lag am Sonntagvormittag bei 75.011, die der Infektionen bei 909.673, wie die Berechnung ergab. Am stärksten war Italien mit 19.468 Toten betroffen, gefolgt von Spanien mit 16.972 Corona-Toten. In Frankreich wurden 13.832 Todesfälle gezählt, in Großbritannien 9.875.

In Spanien war die Tendenz bei den Todesfällen am Osterwochenende wieder steigend: 619 Menschen starben binnen 24 Stunden an den Folgen ihrer Coronavirus-Infektion, wie das Gesundheitsministerium am Sonntag in Madrid mitteilte. Zuvor waren am Samstag 510 Tote gezählt worden - was eine Abschwächung beim Anstieg der Todesfälle den dritten Tag in Folge bedeutet hatte.

Die Zahl der neu gemeldeten Infektionen binnen eines Tages lag am Sonntag bei rund 4.100, wodurch die Gesamtzahl auf knapp über 166.000 anstieg. Spanien ist eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder der Welt. Die strikten Ausgangssperren für die Bevölkerung, die seit dem 14. März gelten, wurden bis zum 25. April verlängert. Regierungschef Pedro Sanchez hat bereits eine weitere Verlängerung angedeutet.

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