Lockdown: Fast 14.000 Italiener am Ostersonntag bestraft

Der Ostersonntag mit Frühlingswetter hat viele Italiener zu Verstößen gegen die Ausgangssperre bewogen. 13.756 Italiener wurden von den Sicherheitskräften bestraft, weil sie sich nicht an die Lockdown-Vorschriften gehalten haben, teilte die Polizei mit. 213.565 Personen wurden kontrolliert.

Die Region Venetien hat angesichts einer sinkenden Zahl von Infektionen inzwischen einige Maßnahmen gelockert. So darf man Sport in der Nähe der eigenen Wohnung betreiben, ohne wie bisher die Grenze von 200 Metern vom Wohnsitz einhalten zu müssen.

Die Sicherheitsdistanz in Supermärkten wurde allerdings von einem auf zwei Meter ausgedehnt. Kunden in Supermärkten müssen sowohl Atemschutzmasken als auch Handschuhe tragen. Am 1. Mai sind Barbecues lediglich im Hausgarten und im engsten Kreis der Familie erlaubt.

„Wir müssen uns im Klaren sein, dass die von uns geleisteten Opfer unzähligen Menschen das Leben gerettet haben. Sie ermöglichen unserem Gesundheitssystem, sich um die Kranken zu kümmern“, schrieb der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza auf Facebook.

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In Italien verkehren inzwischen weniger als 15 Prozent der Züge auf dem nationalen Bahnnetz. Höher ist der Prozentsatz bei Lang- und Kurzstreckenflügen, weil die Regierung noch bemüht ist, viele Italiener im Ausland in die Heimat zurückzubringen, berichtete die italienische Verkehrsministerin Paola De Micheli.


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