Mehr als 20.000 Covid-19-Tote in Italien

In Italien ist am Montag die Schwelle von 20.000 Coronavirus-Todesopfern überschritten worden. 566 Todesfälle wurden in 24 Stunden verzeichnet, womit die Zahl der Gestorbenen seit Beginn der Epidemie am 20. Februar auf 20.465 kletterte, teilte der italienische Zivilschutz mit.

Die Zahl der Infizierten stieg auf 103.616. Aktuell liegen 28.023 Covid-19-Kranke in den italienischen Spitälern, 3.260 davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Patienten in Heimisolierung betrug 72.333 Personen, das sind 70 Prozent aller positiv getesteten Personen. Die Zahl der Genesenen kletterte auf 35.435.

In der Lombardei, Epizentrum der Coronavirus-Epidemie in Italien, stieg die Zahl der Todesopfer in 24 Stunden um 280 auf 10.901. Am Sonntag waren es noch 110 Todesopfer in 24 Stunden gewesen.

Der Ostersonntag mit Frühlingswetter verleitete offenbar viele Italiener zu Verstößen gegen die Ausgangssperre. 13.756 Menschen wurden von den Sicherheitskräften bestraft, weil sie sich nicht an die Lockdown-Vorschriften gehalten haben, teilte die Polizei mit. 213.565 Personen wurden kontrolliert.

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Die Region Venetien hat angesichts einer sinkenden Zahl von Covid-19 Infektionen einige Maßnahmen gelockert. So darf man Sport in der Nähe der eigenen Wohnung betreiben, ohne wie bisher die Grenze von 200 Metern vom Wohnsitz einhalten zu müssen.

Die Sicherheitsdistanz in Supermärkten wurde allerdings von einem auf zwei Meter ausgedehnt. Kunden in Supermärkten müssen sowohl Atemschutzmasken als auch Handschuhe tragen. Am 1. Mai sind Barbecues lediglich im Hausgarten und im engsten Kreis der Familie erlaubt.

In Italien verkehren inzwischen weniger als 15 Prozent der Züge auf dem nationalen Bahnnetz. Höher ist der Prozentsatz bei Lang- und Kurzstreckenflügen, weil die Regierung noch bemüht ist, viele Italiener im Ausland in die Heimat zurückzubringen, berichtete die italienische Verkehrsministerin Paola De Micheli.


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