Alpinarium Galtür: Kunstprojekt unter der Atemschutzmaske

Trotz Quarantäne startete das Alpinarium Galtür vor wenigen Tagen eine ganz besondere Ausstellung. Sie ist aufgrund der Umstände virtuell.

Für eine neue Ausstellung im Alpinarium Galtür fotografieren sich Menschen mit Schutzmasken.
© Reichle

Von Matthias Reichle

Galtür –Die Selfies sind bunt wie das Leben. Sie zeigen Menschen in Tracht, im Skioutfit, mit Musikinstrumenten, mit dem Hund oder dem Pferd, Frauen und Männer, Junge wie Alte. Eines haben sie allerdings gemeinsam – alle tragen auf den Fotos einen Mundschutz. Trotz Quarantäne startete das Alpinarium Galtür vor wenigen Tagen eine ganz besondere Ausstellung. Sie ist aufgrund der Umstände virtuell – also nur im Internet abrufbar – und lädt zum Mitmachen ein.

„Schau auf mi – schau auf di“

Menschen können auf der Seite des Galtürer Museums – unter www.alpinarium.at/erlebnismuseum/schutzmaske-alpinarium – ein Foto von sich mit einer Atemschutzmaske einsenden und werden Teil einer großen Web-Galerie.

„Wir machen das zur Bewusstseinsbildung“, erklärt Alpinarium-Geschäftsführer Helmut Pöll, „um zu zeigen, dass das Tragen einer Maske wichtig ist und schützt.“

Gleichzeitig ist es aber auch eine Fortsetzung der allerersten Ausstellung im Alpinarium vor 17 Jahren. Damals ließen sich die Gemeindebewohner mit ihrem Lieblingsgegenstand abbilden. „Es ging darum, die Zusammengehörigkeit zum Ausdruck zu bringen“, erinnert Bürgermeister Toni Mattle an die Schau mit dem Titel „Galtür unter einem Dach“. Zusammenhalt und Solidarität seien auch jetzt besonders wichtig – nicht nur im Tal. Darum sollen dieses Mal auch alle mitmachen, nicht nur die Galtürer oder die Paznauner. Seit Freitag haben bereits 150 Personen ihr Bild eingeschickt.

Pöll will auch das Alpinarium selbst so bald wie möglich wieder aufsperren – auch um wieder Impulse zu setzen. Zunächst müsse man aber schauen, wie es generell weitergeht.

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