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Mangelnde Infrastruktur, viele Unfälle: Radwege stoßen durch E-Bikes ans Limit

Der Boom bei E-Bikes hält an. Längst sind sie Teil einer neuen Mobilität, die Mängel in der Verkehrsinfrastruktur werden sichtbar. Unfallzahlen sind hoch.

E-Bikes bringen vor allem für ältere Menschen mehr Bewegungsfreiheit, der Nutzen für die Umwelt ist schlagend, die Unfallgefahr ist nicht zu unterschätzen.
© iStock

Von Alexandra Plank

Innsbruck – Über Ostern gehörten nicht nur die Fahrradwege, sondern auch die Straßen den Radfahrern. Besonders viele waren mit E-Bikes unterwegs. Dieser Trend wird durch die anhaltende Corona-Krise verstärkt, in der viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und auf das Rad ausweichen. E-Fahrräder erleben seit einigen Jahren sowohl im Alltags- als auch im Freizeitverkehr einen Boom.

Freizeitradler berichten, dass die 25-km/h-Limitierung, die E-Biker als Radfahrer kennzeichne, von Einzelnen deutlich überschritten werden. Auf Radwegen komme es durch S-Pedelecs, die rechtlich als E-Mofas einzustufen seien, optisch aber nicht von E-Bikes zu unterscheiden seien, immer wieder zu brisanten Situationen. „Wir haben keine Meldungen, aber es kann sein, dass es sie auf den Posten gibt. Radwege werden von uns nicht kontrolliert. Dort muss auch der Hausverstand walten, man kann nicht dahinpfeifen, da vielfach Geh- und Fahrstreifen parallel existieren“, sagt Markus Widmann, Tirols oberster Verkehrspolizist.

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