Weiterhin kaum Kinder in Betreuung an den Schulen

Mit der Öffnung zusätzlicher Geschäfte ist auch an den Schulen die Zahl der Kinder, die in Betreuung gegeben werden, gestiegen. Im Vergleich zur Zeit vor Ostern hat sich der Anteil verdreifacht, insgesamt bleiben die Zahlen aber dennoch überschaubar. Am Mittwoch waren laut Bildungsministerium 0,96 Prozent der Sechs- bis 14-Jährigen in Betreuung, das sind österreichweit rund 6.600 Kinder.

Im Burgenland hat sich die Zahl im Vergleich zu Anfang April auf knapp 180 mehr als vervierfacht, das sind allerdings immer noch nur 0,8 Prozent der Kinder der dortigen Volksschulen, Neuen Mittelschulen, Sonderschulen und AHS-Unterstufen. Rund dreimal so viele Schüler wie vor zwei Wochen gab es am Mittwoch in Niederösterreich und Oberösterreich (jeweils rund 1.200), Steiermark (knapp 900), Tirol (rund 800), Kärnten (rund 600), Vorarlberg (knapp 500) und Salzburg (rund 400). Das sind jeweils nur zwischen 0,8 und 1,4 Prozent der Schüler. In Wien wurden mit rund 900 Schülern doppelt so viele betreut wie vor zwei Wochen, damit sitzen derzeit 0,6 Prozent der Wiener Schüler bis 14 Jahren im Klassenzimmer.

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