Kufsteiner Stadtpark bleibt weiterhin ein Reizthema

FPÖ in Kufstein kritisiert Stadtparkgestaltung und fordert Alternative. Bürgermeister steht zum Konzept.

Der neue Stadtpark wird langsam fertig, die Kritik daran will aber nicht verstummen.
© Otter

Kufstein – Zu viele Steine, zu wenig Gras, und nun auch noch riesengroße „Blumentröge“. Die Kufsteiner haben auch in Corona-Zeiten ihr Lieblingsreizthema: den Stadtpark. Der wird „veranstaltungsfest“ umgebaut. Nun steht die Fertigstellung bevor und für FPÖ-Stadtparteiobmann Christofer Ranzmaier sollte man den Park auf „Platz des in Stein gegossenen Klimanotstandes“ umtaufen. Damit erinnert der Landtagsabgeordnete an den Umstand, dass Kufstein den Klimanotstand ausgerufen hat. „Diese reale Steinwüste trennt wahrlich Welten von der ‚grünen Lunge‘ bzw. der ‚Oase‘, die er eigentlich sein sollte“, konkretisiert Ranzmaier die Kritik. Er vermutet sogar, dass „das steinerne Monument lediglich der Beseitigung etwaiger Widerstände“ für die nächsten Baustufen der angrenzenden Fachhochschule diene. Man sollte daher eine alternative Parkfläche suchen. Bürgermeister Martin Krumschnabel steht hinter dem Konzept. „Der Platz wird seiner Funktion für Veranstaltungen genauso wie für die der Erholung gerecht.“ Zudem sei Kufstein von viel Grün umgeben, daher brauche es keinen künstlichen Wald im Zentrum. Sein Befund: „Ranzmaier versucht, künstlich Aufmerksamkeit zu generieren.“ (wo)

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