Ab 2. Mai: Haare schneiden hinter Plexiglas und Maske

Ab 2. Mai dürfen auch Dienstleister wie Friseure, Masseure und Fußpfleger wieder öffnen. Bereits große Nachfrage nach Terminen.

Friseure müssen künftig Plexiglas-Gesichtsschilder tragen. Die Kunden müssen Masken aufsetzen.
© Getty Images/iStockphoto

Wien – Nicht nur für zahlreiche Geschäfte über 400 Quadratmeter und Einkaufszentren beginnt mit der von der Regierung so genannten „Phase 2“ am 2. Mai wieder der Geschäftsbetrieb, auch für Friseure, Masseure und Fußpfleger. Sie alle erwarten einen großen Andrang. Aber vor allem bei den Friseuren sind bereits Tausende Terminreservierungen eingegangen. Wie überall gelten für den reibungslosen Ablauf im Zuge der Coronavirus-bedingten Schutzvorkehrungen strenge Auflagen.

Für Friseure gelten im Vergleich zu den Geschäften besondere Regeln: Die Kunden müssen Gesichtsmasken tragen, beim Eintreten die Hände waschen oder desinfizieren und Abstand halten. Die Friseure müssen bei Schönheitspflege wie Wimpernfärben, Augenbrauenzupfen, Rasieren und Bartpflege Plexiglas-Gesichtsschilder haben. Das sagte der Bundesinnungsmeister der Friseure, Wolfgang Eder, im Ö1-Morgenjournal.

Nach den Wochen der Schließung wegen der Corona-Pandemie sei „der Wunsch, zum Friseur zu gehen, ganz, ganz groß“, berichtete Eder von einer großen Nachfrage nach Friseurterminen. Sollten Kunden über keinen Mund-Nasen-Schutz verfügen, würden die Betriebe „wahrscheinlich Masken auf Lager haben“. Ob diese die Masken den Kunden verkaufen oder als Service anbieten, werde den Betrieben überlassen.

Der verpflichtende Abstand von einem Meter gilt nicht zwischen dem Kunden und dem Friseur. Abstand müsse aber zwischen den einzelnen Kunden und zum daneben arbeitenden Friseur bestehen. Das bedeutet häufig aber auch, dass weniger Kunden bedient werden können und damit weniger Personal benötigt werde.

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Ab 15. Mai wird es dann auch Cafés, Restaurants, Gasthäusern und anderen Lokalen wieder erlaubt sein, ihre Gastgärten und Gaststuben für Besucher zu öffnen. Wie viele der 60.000 Gastronomiebetriebe tatsächlich aufsperren werden, hängt wohl von weiteren Details zu Abstands- und Hygieneregeln ab. Bis spätestens Ende April wird man dazu wohl mehr wissen.

Mund-Nasen-Schutz wird auch dort, zumindest für das Personal, zur Pflicht, eine Maskenpflicht für Gäste komme nicht, hieß es von der Regierung.

Die Lokale dürfen bis 23 Uhr geöffnet bleiben. Für Nachtclubs und Diskotheken heißt es weiter warten. Ab wann wieder ein später Absacker in einer Bar möglich sein wird, wird von der Regierung erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. (APA, TT)


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