Drei Tiroler Firmen erhalten Bundesmittel für Forschung an Corona-Mitteln

Drei Tiroler Firmen erhalten Bundesmittel für die Entwicklung von Medikamenten, Antikörpertests und Abwasserananlysen. Österreichweit haben sich 24 Projekte bei der ersten Ausschreibungsrunde im Kampf gegen das Coronavirus durchgesetzt.

24 Forschungsprojekte beschäftigen sich mit der Corona-Pandemie.
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Wien, Innsbruck – Drei Tiroler Unternehmen haben sich mit ihren Projekten zur Erforschung des Coronavirus bzw. der Mittel zur Eindämmung der Pandemie im Rahmen der von Wirtschafts- und Klimaministerium ausgesetzten Corona-Forschung durchgesetzt. Sie erhalten nun Mittel aus dem insgesamt 26 Millionen Euro schweren Corona-Emergency-Call-Topf der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), erklärt das Wirtschaftsministerium in einer Aussendung.

Die Cyprumed GmbH mit Sitz in Obsteig forscht an der Entwicklung eines antiviralen Nasen- und Rachensprays basierend auf Hilfsstoffen mit antiviraler Aktivität, die bereits in zugelassenen Medizinprodukten verwendet werden. Damit soll das Virus im Rachenraum reduziert oder sogar inaktiviert werden, um weitere Ansteckungen geringer zu halten.

Antikörpertests zum Nachweis der Immunität bzw. überstandener Infektionen will die Dr. Gernot Walder GmbH in Außervillgraten entwickeln. Es soll ein Test entwickelt werden, mit dem einerseits die Immunität einer Testperson festgestellt werden kann und andererseits mögliche Mutationen von SARS-CoV-2 identifiziert werden.

Die BioTreaT GmbH in Innsbruck will Viruspartikel im Einlauf von Kläranlagen analysieren, um Hinweise darauf zu liefern, in welchem Ausmaß die Krankheit im Einzugsgebiet der Kläranlagen grassiert. Damit soll die Verbreitungsdynamik der Krankheit erfasst werden.

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Österreichweit haben sich 24 Projekte bei der ersten Ausschreibungsrunde im Kampf gegen das Coronavirus durchgesetzt. „Der Corona Emergency Call wurde von den Unternehmen stark nachgefragt. Das zeigt das enorme Potenzial in Österreich, mit Forschung und Innovation gegen das Coronavirus anzukämpfen“, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck in einer Aussendung. (TT)


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