Über zehn Tote nach Amoklauf in Kanada - Verdächtiger tot

Ein 51-jähriger Mann hat in der ostkanadischen Provinz Nova Scotia am Wochenende mehr als zehn Menschen getötet, darunter einen Polizisten. Der Täter wurde nach einer etwa zwölfstündigen Verfolgungsjagd tot in einer Tankstelle in der Nähe der Provinzhauptstadt Halifax aufgefunden, wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte. Zum möglichen Motiv wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Zuvor hatte die Polizei im Kurzbotschaftendienst Twitter mitgeteilt, sie sei am Samstagabend über einen Bewaffneten in dem Dorf Portapique informiert worden. Später sei der „gefährliche und bewaffnete“ Mann in einem Auto gesehen worden, das wie ein Polizeifahrzeug ausgesehen habe, bevor er das Fluchtfahrzeug gewechselt habe. Er sei als Polizist verkleidet gewesen. Kanadischen Medienberichten zufolge handelte es sich bei dem Täter um einen Zahntechniker.

Die Opfer seien an mehreren Tatorten in der Atlantik-Provinz im Osten Kanadas gefunden worden. In einem Wohnhaus seien die Ermittler bereits in der Nacht zum Sonntag auf mehrere Tote gestoßen. Der Beamte Chris Leather sprach am Sonntagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz von „chaotischen“ Szenen. An anderen Stellen seien Feuer auf Grundstücken gelegt worden. Premierminister Justin Trudeau ging während seiner täglichen Pressekonferenz zur Corona-Krise auf die Tat ein. Er sprach von einer „furchtbaren Situation“.

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