Ewig dein, ewig mein, ewig schön: Was das Gänseblümchen alles kann

Anstatt es mit dem Rasenmäher zu köpfen, sollte man behutsam mit dem Gänseblümchen umgehen. Die treue Pflanze hat ganz besondere Eigenschaften. Eine Einladung zum Tee und Blumenkränzchen.

Augenschmaus. Das Gänseblümchen verfeinert auch Speisen wie Joghurt- oder Topfencreme.
© Strozzi

Von Nicole Strozzi

Er liebt mich, er liebt mich nicht ... Gänseblümchen haben als Liebesorakel schon einige Blütenblätter opfern müssen. Und auch wenn das letzte Blatt nicht immer richtig gelegen ist, auf eines ist Verlass: Während andere Blumen still und heimlich von der klassisch bunten Blumenwiese verschwinden, reckt das ausdauernde Gänseblümchen fast das ganze Jahr über sein Köpfchen trotzig der Sonne entgegen.

Selbst der Rasenmäher kann ihm nichts anhaben. Das „Bellis perennis“, also die „ewig Schöne“, mit Blüten, so weiß, wie das Federkleid von Gänsen, gruppiert sich stets aufs Neue auf kleinen Wiesen, am Rasen oder am Wegesrand. „Kann ich die essen?“, fragte mich unlängst mein Kind. Und die Antwort lautet: „Ja!“ Blüte, Blätter und Stängel sind essbar (nicht unbedingt die vom Wegesrand pflücken!) und verfeinern Salate, Brote, Suppen, Kuchen oder Aufstriche. Aber nicht nur das. Das Gänseblümchen, das zu den bekanntesten Pflanzenarten Mitteleuropas zählt, ist auch für seine heilenden Eigenschaften bekannt.

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