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Innsbrucker Finanzloch: Die Stadt in der Warteschleife

Am Mittwoch könnte eine Entscheidung rund um die Neubesetzung des Finanzdirektors der Stadt fallen. Das Finanzloch wird unterdessen immer größer. Viele Themen für eine Gemeinderatssitzung noch im April.

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Noch im April soll es eine Gemeinderatssitzung in Innsbruck geben – der Ort ist aber noch offen. (Archivbild)
© Böhm

Von Marco Witting

Innsbruck – Der Polit-Schlagabtausch in Innsbruck nimmt wieder Fahrt auf. Ein untrügliches Zeichen, dass es rund um die Corona-Krise etwas ruhiger wird und sich der Fokus innerhalb der politischen Blase wieder auf den „herkömmlichen“ Alltag richtet. Und der wird noch im April eine Gemeinderatssitzung bringen. Die soll, um den notwendigen Abstand einzuhalten, in einer Halle stattfinden. Nur wo, das ist noch die Frage. Zu viel kosten soll das Ausweichquartier nämlich nicht.

Die Stadt hat schlicht und einfach kein Geld. Das hatte sie ohnehin schon nicht, doch jetzt reißt die Corona-Krise noch ein viel tieferes Loch in die Kassa. Zwischen 15 und 30 Millionen Euro – hatte BM Georg Willi schon vor Wochen spekuliert – werden fehlen. Mittlerweile geht es wohl sehr stark in Richtung der 30 Millionen Euro. Oder noch darüber hinaus – schließlich sind die Folgen und ein wirtschaftlicher Normalzustand noch schwer absehbar.


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