Kostbare Erfahrung für Tiroler: Gemüse anbauen, Solidarität ernten

Weil den Gemüsebauern durch die Einreise-Beschränkungen ausländische Arbeitskräfte fehlen, wurden Tiroler gesucht und gefunden. Dass zwischen Säen und Verkauf auch das händische Jäten wichtig ist, war dabei nicht die einzige Überraschung beim Einblick in einen sehr diffizilen Arbeitstag – sowohl auf dem Feld als auch in der Halle.

Steffi Hohlrieder (r.) schaut Senior-Chefin Maria Giner am Petersilienfeld genau auf die Finger.
© Vanessa Rachlé / TT

Von Susann Frank

Schon beim zögerlichen Ansetzen des Messers schallt der Aufschrei von Maria Giner in den Ohren: „Achtung, Finger weg und Hand weiter oben ansetzen. Das Messer ist sehr scharf!“ Der Warnung folgt die Aufforderung, mit einem Ratsch – also einem schnellen, glatten Schnitt – den sorgfältig ausgewählten Petersilienbund am Stiel abzuschneiden. „Der Schnitt war gut, der Bund ist aber viel zu klein“, urteilt die Senior-Chefin des Gemüsebauern Giner in Thaur und schneidet rasch ein weiteres Büschel ab.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte