Kulturwandel für den Klimaschutz: #schauaufsklima

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Innsbruck – Auch Tirols dieser Tage von der Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogene Kulturschaffende beteiligen sich an der Initiative „Wenn, wann nicht jetzt. #schauaufsklima“ und haben sich in einem offenen Brief an die Landesregierung gewandt. Sie unterstreichen darin, dass die derzeit geschnürten Notfall- und Konjunkturpakete auch Innovations- und Klimapakete sein müssen. „Nur so wird diese Krise zur Chance und nur so werden wir unserer gemeinsamen Verantwortung gerecht“, heißt es in dem unter anderem von den Tiroler Kulturinitiativen (TKI) und der Tiroler Künstler*innenschaft verfassten Schreiben. Es gehe nun um einen „Wandel unserer politisch-ökonomischen Organisation und damit unserer Kultur“. Im Zentrum stehe dabei die Frage, „wie wir leben wollen und wie wir künftig leben können“.

Konkret gefordert wird, dass die in der Folge der Covid-19-Krise geplanten finanziellen Maßnahmen als Steuerungselemente eingesetzt werden, „um die gesellschaftlich ausgehandelten Klimaziele zu erreichen und Tirol so fit für die Zukunft zum machen“.

Dazu gehöre die Förderung der Wissenschaft genauso wie eine Stärkung der Rolle von Kunst und Kultur, gerade auch die der freien Kulturszenen. „Das gestalterische und visionäre Potenzial von Kunst und Kultur ist gerade während eines kulturellen Wandels unverzichtbar.“

Kunst und Kultur seien weit mehr als nur „nette Verzierung“, so TKI-Geschäftsführerin Helene Schnitzer, „gerade jetzt ist die Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern so wichtig“. (TT)

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