Keine schriftlichen Verträge mit Architekten: Stadt dürfte mit MCI-Regress abblitzen

Brisanter Beschluss des Oberlandesgerichts Innsbruck zu Vergleichsverhandlungen für geplatzten Neubau des MCI. Immobiliengesellschaft (IIG) gerät unter Zugzwang, weil keine schriftlichen Verträge mit den Architekten vorliegen.

So hätte der Neubau des Management Centers Innsbruck aussehen sollen: Nach dem Stopp hat sich das Land im Vorjahr mit den Architekten verglichen und zahlt 500.000 Euro. Die Stadt wird jetzt 436.000 Euro berappen.
© Mitterwachauer

Innsbruck – 436.000 Euro statt 200.000 Euro: Der massiv teurer gewordene Vergleich zwischen der Stadt-Tochter Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und einem Wiener Architekturbüro im Rechtsstreit um den Neubau des Management Centers Innsbruck (MCI) lässt in der Stadt die Emotionen hochgehen: Heute Abend wird der Gemeinderat, in Anwesenheit von IIG-Geschäftsführer Franz Danler, über das neue Vergleichsangebot entscheiden – im nicht-öffentlichen Teil. Die IIG habe aufgrund des laufenden Verfahrens darum gebeten, so BM Georg Willi (Grüne).

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