Was hilft bei Harnwegsinfektionen? Neue Feuerlöscher für den Brandherd Blase

Wer an einer Harnwegsinfektion leidet, bekommt meist ein Antibiotikum verschrieben. Doch längst ist es nicht mehr das einzige Rezept, das dagegen hilft. Bei einer wiederkehrenden Blasenentzündung wird vermehrt auf Vorbeugung gesetzt.

Studien zeigen, dass nicht nur Antibiotikum Heilung bringen kann.
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Drückende Schmerzen im Unterleib, Brennen beim Wasserlassen und der dauernde Drang, auf die Toilette gehen zu müssen – und das, obwohl der Leidtragende längst weiß, dass die Blase von den vorherigen WC-Besuchen zur Gänze entleert ist.

Wer nicht nur einmal in seinem Leben an einer Harnwegsinfektion erkrankt ist, kennt die Symp­tomatik und wird bei den ersten Anzeichen schnell einen Arzt aufsuchen. Wer von der Krankheit bisher verschont blieb, dem sei gesagt, dass der Besuch beim Doktor aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem Rezept für ein Antibiotikum enden wird. Nach der Einnahme ist der Spuk meist schnell vorbei.

Aber ist die Verabreichung eines Antibiotikums wirklich die einzige Möglichkeit, eine Blasenentzündung zu heilen? „Wir behandeln Menschen mit einer akuten und unkomplizierten Blasenentzündung meist mit einem Fosfomycin, also Antibiotikum“, erklärt Stephan Kropshofer.

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