ÖBB legen Pläne für Bahn-Nordzulauf zum BBT zur Prüfung vor

(Symbolbild)
© ÖBB

Langkampfen, Angath – Die Österreichischen Bundesbahnen haben die abgeänderten Pläne für den zweiten Abschnitt des Bahn-Nordzulaufs zum Brennerbasistunnel (Kundl bis Langkampfen) bei der Behörde zur Prüfung eingereiht. Wie berichtet, gibt es Kritik durch Anrainer da­ran. Die betroffenen Gemeinderäte haben aber der veränderten Planung zugestimmt.

Besonders betroffen ist Langkampfen, wo ursprünglich im Bereich Unterlangkampfen-Niederbreitenbach eine 1150 Meter lange Wanne für die Gleise vorgesehen war. Weiters war im Bereich Schaftenau/Auweg eine Überführung über die neu zu errichtenden Bahngleise geplant. „Die Aktualisierungen sehen nun eine Unterflur-Tunnelstrecke vor. Im Bereich Schaftenau/Auweg soll die Querung der Bahntrasse in einer Unterführung erfolgen. Konsequenz daraus ist, dass sich das Tunnelportal für die Weiterführung in Richtung Deutschland um rund 800 Meter in Richtung Osten verschiebt“, teilt ÖBB-Sprecher Christoph Gasser-Mair mit.

Im Gebiet der Gemeinde Angath wurde, wie berichtet, die Baustelleneinrichtungsfläche für den Angerberger Tunnel zwischen Ortskern und Inntalautobahn A12 gegenüber ersten Plänen halbiert. Dafür wird auch eine Fläche in Liesfeld am Rande von Kundl genützt. „Besonderes Augenmerk legen die Planer auf die zeitgemäße Ausgestaltung der Lärmschutzmaßnahmen“, so die ÖBB. (TT, wo)

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