Zukunft nach Corona: Tirols Tourismus ist Experten zu männerlastig

Viele Frauen würden im Tourismus arbeiten, mitreden würden sie aber zu wenig, sagt Mike Peters von der Uni Innsbruck. Zukunftsdebatte gefordert.

Ein Bild aus vergangenen Tagen, als Overtourism ein Thema war. Wie es nach Corona weitergehen soll, ist eine offene Frage.
© Thomas Böhm

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Wann, wenn nicht jetzt? Die Corona-Krise sei genau der richtige Zeitpunkt, um über die Zukunft und Änderungen im Tiroler Tourismus zu sprechen. „Wenn wieder alle im operativen Geschäft sind, dann ist eh wieder keine Zeit“, sagt Mike Peters. Er ist der Leiter des Instituts für Tourismus & Freizeit an der Universität Innsbruck.

Dem Professor ist klar, dass Hoteliers und Gastwirte zurzeit ganz andere Sorgen haben. 20 bis 30 Prozent aller Kleinbetriebe, rechnet Peters, dürften nach dem Lockdown wackeln. Das Nachdenken über Tourismusstrategien für das gesamte Land sei in den Gremien angesagt.

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