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Corona-Krise: Kufstein setzt bei Vereinen den Rotstift an

Die Corona-Krise lässt das Finanzloch in den Kommunen immer größer werden. Kufstein kürzt daher auch die Vereinssubventionen.

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Der Rotstift wird in der kommenden Zeit die Arbeit in den Kommunen bestimmen.
© Keystone

Von Wolfgang Otter

Kufstein, Wörgl – Der Bericht des Kufsteiner Stadtkämmerers Peter Borchert an den Stadtrat ist ernüchternd und zeigt, in welch schwieriger Situation sich die Kommunen aufgrund der Corona-Krise und des Shutdowns befinden. Ohne Worst-Case-Szenario, also das schlechtest­e anzunehmende Szenario, errechnete der städtische Finanzchef ein Minus von 2,5 Millionen Euro. Die gilt es jetzt zu kompensieren. Das Loch entsteht durch weniger Einnahmen aus den Ertragsanteilen und der Kommunalsteuer durch Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, außerdem erwartet man weniger Gebühren durch gesperrte Kindergärten und so weiter.

Die Gegenstrategie wird für alle Kufsteiner spürbar. Investitionen, soweit noch nicht vertraglich fixiert, sind vorerst bis Ende Juni gestoppt. Die Stadt ruft auch alle Führungsgremien der stadtnahen Gesellschaften auf, Investitionen zu überdenken. Das betrifft ebenso das geplante Kufsteiner Blaulichtzentrum.


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