Weg mit dem weißen Fleck: Immer mehr Taschentücher am Waldboden

Eine Wanderung, Dutzende am Boden liegende Papiertaschentücher. Warum die weißen Flecken in der Landschaft wieder mehr werden. Und warum man in seinem Rucksack immer ein Fach frei lassen sollte.

Vergangenes Wochenende, oberhalb von Zirl auf einer beliebten Wanderstrecke: Nur dei von unzähligen in der Natur herumliegenden Papiertaschentüchern.
© Irene Rapp

Von Irene Rapp

Nein. Ich will jetzt nicht als Moralapostel rüberkommen. Als jemand, der mit erhobenem Zeigefinger die Frage in den Raum wirft, warum das denn notwendig sei. Denn auch mir ist es schon passiert: dass man während einer Bergtour oder Wanderung ein hastig in die Hosentasche gestopftes Taschentuch verloren hat, weil es herausgerutscht ist. Oder dass man im Gelände seine Notdurft verrichten musste, die Verwendung eines Papiertaschentuches miteingeschlossen.

© Irene Rapp

Allerdings werden die weißen Flecken mehr. Obwohl sie auf der Landkarte weniger werden. Unter weißen Flecken versteht man unbekannte, nicht erforschte Gebiete auf unserem noch immer wunderschönen Planeten. Zahlreiche Sechstausender in Nepal oder Tibet sind z. B. unbestiegen, so manche Wüstengegend unbetreten. Weiße Flecken finden sich aber auch in der Tiroler Natur zuhauf: Die haben jedoch mit Zivilisation zu tun. Genau gesagt mit Menschen, die die von ihnen benutzten Papiertaschentücher nicht zufällig verlieren, sondern sie mit Absicht zurücklassen.

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