Die Kunst des richtigen Fiebermessens: Wie man Schwankungen vermeidet

Es gibt viele moderne Fiebermesser und viele Methoden, die Körpertemperatur zu messen. Mit Schwankungen muss man aber immer rechnen.

Hitzepunkte: 
Es macht einen Unterschied, ob die Temperatur im Ohr oder im Mund, unter der Achsel oder an der Stirn gemessen wird. 
Deshalb bleibt man am besten bei einer Messmethode.
© iStockphoto

Von Theresa Mair

Fünfmal Fieber gemessen, fünfmal ein anderes Ergebnis? Man misst in Mund und im Ohr, an der Stirn, unter der Achsel oder am After. Ein ganzes Arsenal modernster Fieberthermometer steht zur Verfügung und am Ende weiß man trotzdem nicht: Hat man nun Fieber oder nicht?

Der Mieminger Allgemeinmediziner Tobias Linser rät als Erstes, sich an eine richtig angewandte Messmethode zu halten und den Temperaturverlauf zu beobachten. „Über den Tag kann die Temperatur um bis zu ein Grad schwanken. In der Früh ist sie am niedrigsten, am Abend am höchsten. Die Körpertemperatur ist u. a. von der Muskel- und Stoffwechselaktivität und Umgebungseinflüssen abhängig“, sagt er. Ab einer Körperkerntemperatur von 38 Grad spricht man von Fieber.

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