Biometzger Juffinger sieht Plus in regionalen Lieferketten

Während der Corona-Schließung produzierte die Biometzgerei Juffinger mehr Speck. Die Sicherheit regionaler Lieferketten muss für Anton Juffinger Bestandteil der Wirtschaft werden.

Anton Juffinger verarbeitete das Fleisch, das nicht an die Gastronomie verkauft werden konnte, in der Corona-Krise zu Speck.
© Juffinger

Innsbruck –Die Schließung von Gastronomie und Tourismus Mitte März schlägt sich auch auf die Bilanz der Biometzgerei Juffinger nieder. Geschäftsführer Anton Juffinger rechnet 2020 mit einem Umsatzverlust von rund 20 Prozent (2017 lag der Umsatz etwa bei 8,75 Mio. Euro). „Wir waren erst einmal in Schockstarre“, sagt Juffinger. Die Fleischlieferungen an die Gastronomie fielen plötzlich weg, der Handel kaufte nur unregelmäßig. Allein für den April bedeutete dies ein Umsatzminus von 60 Prozent. Trotzdem wollte Juffinger den Bauern ihr Fleisch abnehmen. Juffinger beschloss kurzerhand, mehr Speck herzustellen. „Dieser reift jetzt sechs Monate bis zu einem Jahr“, Frischfleisch wurde eingefroren.

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