Neu- und Ausbau bis Herbst: Auf sicherem Weg zum „Matterhorn Tirols“

Im Sommer wurde eine Besteigung des Lüsener Fernerkogels, nicht zuletzt durch den Gletscherrückgang, nahezu unmöglich. Heuer wird der Weg neu angelegt.

Für einen sicheren Aufstieg auf den Lüsener Fernerkogel wird der Weg neu angelegt.
© Land Tirol/Zimmermann

Gries i. S. – Der Lüsener Fernerkogel im Sellraintal wird vielfach das „Matterhorn Tirols“ genannt. Nicht zu unrecht, liegt doch der Gipfel des imposanten Berges auf 3298 Metern Seehöhe. Im Winter erschließt sich die Schönheit dieser Tour etlichen konditionsstarken Skitourengehern. Im Sommer hingegen wurde eine Besteigung, nicht zuletzt durch den Gletscherrückgang, nahezu unmöglich.

Heuer wird der Sommerweg auf den Lüsener Fernerkogel neu angelegt und bis zum Herbst fertiggestellt sein. Innsbruck Tourismus und das Land Tirol nehmen 100.000 Euro in die Hand, um einen Neu- und Ausbau auf drei Kilometern Weglänge zu ermöglichen.

© Naturwerkstatt

Der alte Aufstieg auf den Lüsener Fernerkogel ist seit Jahren nicht mehr begehbar, weshalb die Bergrettung Gries im Sellrain eine neue Weg­trasse ausgearbeitet hat. Auf 2060 Metern wird der Horntalbach mit einer Stahlseilportalbrücke überquert. Mit der neuen Trasse will man dem Steinschlag, aber auch dem Wasser bestmöglich Herr werden und die Verbindung zwischen dem Westfalenhaus und der Franz-Senn-Hütte wiederherstellen.

Die Steigarbeiten werden von der Naturwerkstatt Tirol, einem von AMS und Land Tirol geförderten Arbeitsmarkt-Projekt, ausgeführt. Die örtliche Bergrettung sichert mehrere kritische Stellen mit Stahlseilen. Die Hängebrücke über das Horntal wird von einer Spezialfirma aus Imst errichtet. (TT)

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